wie jeden Monat informiert Sie der Newsletter der Initiative “Gleiche Arbeit – Gleiches Geld” über Neuigkeiten zum Thema Leiharbeit.
Die IG Metall ruft angesichts der weiteren Zunahme von Leiharbeit und anderen prekären Beschäftigungsverhältnissen zu einem bundesweiten Aktionstag in den Betrieben auf. „Wir wollen eine Politik, die die Zukunft und Perspektiven der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sichert und nicht gefährdet“, heißt es in dem Aufruf.
Seit Mitte 2010 spricht sich die FDP für Equal Pay in der Leiharbeit aus. Im Vermittlungsausschuss wäre offenbar eine Einigung über ein Recht auf gleiche Bezahlung für Leiharbeitnehmer möglich. Doch nun rudern die Liberalen zurück und fordern eine Einarbeitungszeit von sechs bis neun Monaten.
Einer im Jahr 2009 mit IG Metall und Gesamtbetriebsrat geschlossenen Besservereinbarung zufolge muss Siemens seinen Leiharbeitnehmern nach spätestens 18 Monaten Einsatzzeit eine feste Stelle anbieten. Nun verkündet der Technologiekonzern öffentlich, zu dieser Verpflichtung zu stehen. Die von der Presse verbreitete Zahl von 2.500 Übernahmen kann der Gesamtbetriebsrat jedoch nicht bestätigen.
In den Verhandlungen über die Hartz IV-Reform fordern SPD und Grüne „Equal Pay“ für Leiharbeitnehmer. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zufolge ist nur noch die Frage, nach wie vielen Monaten der Grundsatz gelten soll. Die IG Metall fordert „Gleiche Arbeit – Gleiches Geld“ ohne Ausnahmen.
Auf einen Schlag: Die Mannstaedt-Werke in Troisdorf bei Bonn haben alle ihre Leiharbeitnehmer zum 1. Januar fest eingestellt – ein Verdienst von Betriebsrat und IG Metall. Außerdem müssen Leihkräfte künftig gleich bezahlt werden.
Erstmals sprechen sich führende Unions-Politiker für gleiche Bezahlung von Leiharbeitnehmern aus. Offen ließen die Christdemokraten, wie lange die Einarbeitungszeit sein soll, in denen die Löhne der Leiharbeiter noch von denen der Stammbelegschaft abweichen dürfen.
Trotz des anhaltenden Aufschwungs kann das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bislang keinen Trend zu mehr Übernahmen von Leiharbeitnehmern in die Stammbelegschaften erkennen. Laut einer neue Studie der Bertelsmann Stiftung hat die Einkommensarmut in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen.
Kontaktieren Sie eine von 160 Verwaltungsstellen der IG Metall und prüfen Sie, ob Sie rückwirkend Löhne einfordern können.
Zeige Freunden, dass du die Forderungen der Kampagne unterstützt und halte dich selbst und andere Interessierte auf dem Laufenden.
Unterzeichnen auch Sie die Forderungen der Initiative und tragen Sie sich online auf der Unterstützerliste ein.
Hier den Kurswechsel diskutieren!
Schildern Sie uns Ihre Erfahrungen mit Leiharbeit und helfen Sie uns, die Missstände aufzudecken!
Um den Missbrauch in der Leiharbeit zu beenden, müssen die deutschen Leiharbeitsgesetze mit EU-Recht in Einklang gebracht werden. Fordern Sie die Politik auf zu handeln!
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